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Monument Valley Navajo Tribal Park






Monument Valley Navajo Tribal Park Das Monument Valley ist kein Nationalpark, sondern ein Park der Navajo Indianer, eingerichtet 1958 im Reservat der Navajos. Wir haben eine Nacht im Gouldings M.V. Campground mit Indoor Pool und eine direkt am M.V. National Park verbracht. Mit einem indianischen Führer haben wir eine 1/2 tätige Besichtigungstour zu den Felsen mit den Namen wie Elefant, drei Schwestern, Totem, Indianer oder sitzende Hand auf einem schaukelnden Jeep gemacht. Eine ausgiebige Dusche war notwendig um den Staub der Fahrt wieder zu entfernen. Ein übriges tat dann noch ein lustiges Wasserballmatch mit ein paar Schweizern, die mit einem Wohnmobil in 3 Monaten die USA durchquerten.



Am 2. Abend fuhren wir kurz vor Sonnenuntergang an den Rand der Felsenabbrüche und entzündeten im dafür vorgesehenden Metallring ein Lagerfeuer. Die Freude jedoch war nur kurz, denn es nahte ein Gewitter und der damit verbundene Sturm zwang uns das Feuer zu löschen. Wir wurden jedoch mit einem einmaligen Schauspiel an Blitzen und Wetterleuchten vor der bekannten Kulisse von Monument Valley entschädigt.



Kühl war es am nächsten Morgen gegen 6.40 Uhr als die Sonne aufging. Der indianische Führer sagte uns am Vortag schon, daß es für diese Jahreszeit viel zu kalt ist. Das Rudel bunter streunender Hunde wartete schon auf uns. - Sie wußten, daß sie von uns die übriggebliebenen Cereals zum Frühstück bekommen.



Obwohl das Monument Valley schon immer eine tiefe geistliche Bedeutung für seine Einwohner hatte, wurde die Welt erst Ende der dreißiger Jahre darauf aufmerksam gemacht. Harry Goulding und seine Frau "Mike", die bei den Indianern lebten, gründeten 1924, mit nur zwei Zelten eine Handelsstation, eine "trading post". Hier konnten die Indianer ihr Vieh und ihre handgearbeiteten Waren gegen andere Lebensnotwendigkeiten eintauschen. Die Gouldings wurden für ihre Integrität, ihre Ehrlichkeit und ihr echtes Interesse am Wohlergehen der Indianer gerühmt.



Eines der Aushängeschilder der USA ist das Monument Valley. Ob durch Werbespots oder durch Westernfilme, im Kino oder auf dem Fernsehbildschirm - ist fast jeder schon mal im Geiste hier her gereist. Hat man auch noch so viele Bilder gesehen - sie ersetzen nicht das wirkliche Erleben, die Stimmung beim Sonnenauf-oder-untergang, die Dramatik einer Gewitterwand über dem Tal oder das Gefühl der Verlorenheit zwischen den mächtigen Felsen.



Soweit man heute weiß, waren die Anasazi Indianer, auch "die Uralten" genannt, die erste Einwohner des Monument Valleys. Sie bauten die ersten Felshöhlenbehausungen vor mehr als 1500 Jahren - und verschwanden plötzlich im dreizehnten Jahrhundert. Im Südwesten der Vereinigten Staaten gibt es Tausende dieser antiken Pueblowohnungen.



Vor dem Zeitalter des Menschen war das Monument Valley ein riesiges Tieflandbecken. In mehreren hundert Millionen Jahren wurden Schichten über Schichten von Sedimenten aus den frühen Rocky Mountains im Becken abgelagert und verfestigten sich zu Gestein - hauptsächlich zu Sandstein und Kalkstein. Dann wurde die Oberfläche ganz allmählich durch stetigen Druck von unten angehoben. Das einstige Becken wurde zu einem 300m hohen Felsplateau.



Wasser, Frost und Wind begannen nun ihr Werk, lockerten das Gestein und räumten den Verwitterungsschutt fort. Nach Jahrmillionen der Erosion blieb schließlich nur noch eine weite Ebene übrig, aus der die Steinmonumente wie Mahnmale aus vergangenen Zeiten aufragen.



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